Last Updated on 17 de Juli de 2026 by S22 Digital
Am 20. November 2025 war der symbolträchtige Ort Veles e Vents an der Marina de Valencia Gastgeber des 1. Treffens der Schulkantinen – „Die Schulkantine, ein Recht der Kindheit“, organisiert von der Secretaría General de Consumo y Juego (Generalsekretariat für Verbraucherangelegenheiten und Glücksspiel). Die Veranstaltung brachte Bildungsverantwortliche, öffentliche Verwaltungen, Cateringunternehmen, Familienorganisationen (Elternvereinigungen), Ernährungsfachleute und weitere Fachleute zusammen, die an der Verbesserung des Schulkantinendienstes beteiligt sind.
Programm und Ablauf des Treffens
Der Tag begann um 10:00 Uhr mit Empfang und Akkreditierung, gefolgt von der Begrüßung um 10:30 Uhr durch Juan Manuel Beltrán Garrido, Generaldirektor für öffentliche Gesundheit der Generalitat Valenciana. Anschließend fand ein Dialog mit Elena Altieri, Leiterin der Einheit für Verhaltensperspektiven der Weltgesundheitsorganisation, und Andrés Barragán Urbiola, Generalsekretär für Verbraucherangelegenheiten und Glücksspiel des Ministeriums für Soziale Rechte, Verbraucherangelegenheiten und die Agenda 2030, statt.
Die erste Diskussionsrunde (11:00–12:30) befasste sich mit dem Thema „Für eine gesunde und nachhaltige Ernährung in Schulkantinen“. Moderiert von Ana María López-Santacruz Serraller (Geschäftsführerin der Spanischen Agentur für Lebensmittelsicherheit und Ernährung, AESAN), nahmen daran Fachleute von AESAN, dem Gesundheitsministerium, der Generalitat Valenciana und dem Sekretariat für öffentliche Gesundheit Kataloniens teil.

Nach einer Pause und Networking (12:30–13:00) fanden interaktive Sessions (13:00–14:15) statt, in denen bewährte Verfahren in agrarökologischen Schulkantinen, kommunale Programme, Bildungsprojekte und Erfahrungen mit der öffentlichen Lebensmittelbeschaffung vorgestellt wurden.

Der Nachmittag (15:30–17:00) beherbergte die zweite Runde mit dem Titel „Für Kantinen für alle“, moderiert von Carlos Martínez Núñez (Kabinettschef des Generalsekretariats für Verbraucherangelegenheiten). Es nahmen Vertreter aus dem akademischen Bereich, von Food-Service-Unternehmen, von Familienvereinigungen und aus der öffentlichen Verwaltung teil.
Der Abschluss war für 17:00 Uhr mit einem Beitrag von Pablo Bustinduy, Minister für Soziale Rechte, Verbraucherangelegenheiten und die Agenda 2030, vorgesehen.
Das Treffen diente als relevantes Forum, um die Schulverpflegung aus den Perspektiven von Gesundheit, Nachhaltigkeit, Inklusion und Kinderrechten zu erörtern. Einige zentrale Schlussfolgerungen aus der Veranstaltung:
- Die Schulkantine wird zunehmend als Bildungsraum gesehen und nicht nur als Ort zum Essen: Es geht darum, gesunde Gewohnheiten zu vermitteln, lokale/nahe Produkte zu fördern und Ungleichheiten abzubauen.
- Die gezeigten bewährten Verfahren (agrarökologische Modelle, kommunale Programme, grüne öffentliche Beschaffung) bieten bereits beschrittene Wege, die sich skalieren lassen.
- Inklusion und Gleichstellung waren Schlüsselachsen: Die Herausforderung „Kantinen für alle“ bedeutet, an angepasste Menüs, universellen Zugang und die Beachtung der Vielfalt der Schülerschaft zu denken.
- Obwohl die Abwesenheit des Ministers die institutionelle Sichtbarkeit etwas verringerte, bekräftigte sie die Idee, dass echter Wandel aus der Praxis und der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren (Verwaltungen, Schulen, Unternehmen, Familien) entsteht.
- Mit Blick auf die Zukunft gilt es, die wirksame Umsetzung der in Bearbeitung befindlichen Regelwerke (wie jener, die ausgewogene Menüs, saisonale Lebensmittel und Nachhaltigkeitskriterien verknüpfen) voranzutreiben und dafür zu sorgen, dass die vorgestellten guten Ideen nicht bloße Einzelerfahrungen bleiben.
