Last Updated on 18 de Juli de 2026 by S22 Digital
Die erste Konferenz zum Thema „Gesundheitsfördernde Schulen“ wurde unter Beteiligung von Mónica Domínguez García, Generaldirektorin für Evaluation und territoriale Zusammenarbeit, und Pedro Gullón Tosio, Generaldirektor für öffentliche Gesundheit und gesundheitliche Chancengleichheit, eröffnet. Die Veranstaltung begann mit der Vorstellung des konzeptionellen Rahmens für gesundheitsfördernde Schulen, einem umfassenden Modell zur Förderung von Gesundheit, Wohlbefinden und Nachhaltigkeit im Bildungsbereich.
Im Laufe der Konferenz sprachen Experten wie Javier Gállego, Mitglied der externen Beratungsgruppe der WHO und der UNESCO, über das Modell. Gesundheitsfördernde SchulenDie Veranstaltung umfasste Präsentationen zu Umsetzungsleitfäden und -richtlinien. Erfahrungen verschiedener Netzwerke und Schulen, wie beispielsweise des CEIP María Moliner in Saragossa und des IES Ría San Martín in Kantabrien, wurden ebenfalls vorgestellt und die Vorteile dieses Ansatzes für ihre jeweiligen Gemeinschaften hervorgehoben.
In einer Podiumsdiskussion wurden die Bemühungen verschiedener Regionen Spaniens zur Umsetzung dieses Modells beleuchtet, wobei die zentrale Rolle der Beteiligung der Bildungsgemeinschaft betont wurde. Am Nachmittag wurden Instrumente und Strategien zur Gesundheitsförderung in Schulen erörtert, wobei Themen wie E-Zigaretten und die Mobilität von Kindern behandelt wurden.
Der Tag schloss mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse, die die Bedeutung der kontinuierlichen Gesundheitsförderung im schulischen Umfeld unterstrich und einen partizipativen und inklusiven Ansatz verdeutlichte.
Über Gesundheitsschulen
„Gesundheitsfördernde Schulen“ ist eine Initiative, die Gesundheitsförderung in den Bildungsbereich integrieren möchte und die Schule als zentralen Ort für das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler anerkennt. Dieses von internationalen Organisationen wie der WHO und der UNESCO geförderte Modell verfolgt eine ganzheitliche Vision, in der Gesundheit ein wesentlicher Bestandteil des Bildungsprozesses wird.
Hauptziel der „Gesundheitsfördernden Schulen“ ist die Schaffung eines Schulumfelds, das neben dem akademischen Unterricht auch einen gesunden Lebensstil fördert, zu körperlicher Aktivität anregt, über ausgewogene Ernährung aufklärt und die psychische und emotionale Gesundheit der Schülerinnen und Schüler stärkt. Darüber hinaus fördert das Modell die aktive Beteiligung der gesamten Schulgemeinschaft – Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Verwaltungspersonal –, um ein inklusives und nachhaltiges Umfeld zu gewährleisten.
In Spanien hat das Projekt „Gesundheitsfördernde Schulen“ beachtliche Fortschritte erzielt. Regionale Netzwerke wie das Aragonesische Netzwerk „Gesundheitsfördernde Schulen“ setzen in Zusammenarbeit mit den Schulen spezifische Gesundheitsförderungsprogramme um und passen die Initiativen an die lokalen Bedürfnisse an. Darüber hinaus haben das Gesundheitsministerium und das Ministerium für Bildung, Berufsbildung und Sport gemeinsam Richtlinien und Instrumente entwickelt, um die landesweite Umsetzung des Modells zu erleichtern.
Gesundheitsfördernde Schulen befassen sich auch mit aktuellen Herausforderungen wie den Auswirkungen von E-Zigaretten, sicherer Mobilität im Schulumfeld und ökologischer Nachhaltigkeit. Diese Aspekte stehen im Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung und unterstreichen die Bedeutung einer Bildung, die Bürgerinnen und Bürger hervorbringt, die sich für ihr eigenes Wohlbefinden und das ihrer Gemeinschaft einsetzen.
Letztendlich trägt das Modell der gesundheitsfördernden Schulen dazu bei, ein gesünderes, gerechteres und nachhaltigeres Schulumfeld zu schaffen, in dem das ganzheitliche Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen als grundlegender Bestandteil ihrer Entwicklung und ihres Lernens im Vordergrund steht.
