Last Updated on 17 de Juli de 2026 by S22 Digital
Im heutigen universitären Ökosystem sind soziale Medien weit mehr als ein Informationskanal: Sie sind ein Schlüsselinstrument für den Aufbau von Gemeinschaft, die institutionelle Außenwirkung und die Verbreitung des universitären Lebens. Im Fall der Universidad Autónoma de Madrid (UAM) beruht die digitale Strategie auf einer professionellen, rigorosen und an die Ziele einer öffentlichen Universität angepassten Planung, die sich transparenter Information und aktiver Teilhabe verpflichtet fühlt.

Welche sozialen Netzwerke nutzt die UAM?
Die UAM ist auf den wichtigsten sozialen Plattformen aktiv präsent:
- X (ehemals Twitter)
- Bluesky
Von allen konzentrieren Instagram, Facebook und Bluesky das größte Volumen an Inhalten und täglichen Aktualisierungen. Dort werden institutionelle Informationen, akademische Hinweise, kulturelle und wissenschaftliche Kampagnen, Veranstaltungsberichte und partizipative Formate veröffentlicht, die an das universitäre Publikum angepasst sind.
Professionelle Planung: tägliche und thematische Inhalte
Das Social-Media-Management der UAM basiert auf monatlichen Content-Kalendern, die im Voraus und im Team erstellt werden. Jedem Tag des Monats wird ein bestimmtes Thema zugeordnet (Stipendien, Nachhaltigkeit, Forschung, Kulturleben, wichtige Termine, Ausschreibungen usw.), und es werden nach sozialem Netzwerk differenzierte Texte verfasst, unter Berücksichtigung der Sprache, des Formats und des Publikumstyps jedes Netzwerks. Hinzu kommt die entsprechende visuelle Kreativität: von Stories oder Reels für Instagram bis zu institutionellen Grafiken für Bluesky und Facebook.
Darüber hinaus werden für bestimmte wiederkehrende Inhalte vordefinierte Kommunikationsvorlagen verwendet, die dabei helfen, eine kohärente Identität zu wahren. Zum Beispiel folgen Inhalte im Zusammenhang mit Cultura Científica (Wissenschaftskultur) oder Beiträge aus Interviews wie Onda Cero festen Strukturen bei wechselnden Themen und stärken so die institutionelle Wiedererkennung und beschleunigen die Veröffentlichungsprozesse.
Diese Kalender werden in wöchentlichen Sitzungen des Kommunikationsteams koordiniert, in denen das Geplante überprüft, an mögliche institutionelle Änderungen angepasst und um aktuelle Inhalte ergänzt wird. Die Planung ist nicht nur reaktiv, sondern strategisch und über die Zeit hinweg beständig.
Ton und Stil: die Stimme einer öffentlichen Universität
Der Ton der Social-Media-Kommunikation der UAM ist institutionell und klar. Als öffentliche Universität haben Transparenz, Objektivität und informativer Nutzen Priorität. Die Botschaften sind darauf ausgelegt, Studierende, Lehr- und Forschungspersonal, Verwaltungspersonal, Alumni und interessierte Bürger zu erreichen, weshalb sowohl die Formulierung als auch die Treue zu den Werten der Universität sorgfältig beachtet werden. Auch wenn sich die Formate ändern, bleibt die visuelle und redaktionelle Identität auf allen Plattformen kohärent und stärkt so das institutionelle Branding. Jeder Beitrag ist Teil eines kommunikativen Ökosystems, das mit anderen Bereichen der Universität koordiniert wird: Wissenschaftskultur, Nachhaltigkeit, Gleichstellung, Beratung, Internationalisierung, unter anderem.
Echtzeit-Berichterstattung und Eventmanagement
Eine der Stärken der Social-Media-Strategie der UAM ist das kommunikative Management von Veranstaltungen. Wenn auf einem der Campus Tagungen, Kongresse, Preisverleihungen, Messen oder wichtige Veranstaltungen stattfinden, organisiert das Kommunikationsteam eine Berichterstattung mit Fotopersonal, das die wichtigsten Bilder der Veranstaltung festhält. Diese Bilder werden in Echtzeit veröffentlicht, begleitet von zuvor vorbereiteten Texten, damit alle Inhalte kohärent, unmittelbar und wirkungsvoll sind. Unmittelbarkeit bedeutet keine Improvisation, sondern eine präzise Koordination zwischen vorheriger Planung und agiler Umsetzung, was zu einer soliden und aktuellen digitalen Präsenz führt.
Mehr als der Like: eine vernetzte Gemeinschaft
Die sozialen Medien der UAM informieren nicht nur: Sie bauen auch Gemeinschaft auf. Über diese Plattformen erfahren die Studierenden von Stipendien, Gesundheitskampagnen, kulturellen Aktivitäten, Mobilitätsmöglichkeiten oder wichtigen Fristen. Darüber hinaus entsteht eine kollektive Erzählung, die das Zugehörigkeitsgefühl, den institutionellen Stolz und das Wissen über die vielfältigen Dienste und Ressourcen der Universität stärkt. Kurz gesagt, die sozialen Medien der UAM sind ein wesentlicher Bestandteil ihrer Kommunikationsstruktur. Ihre richtige Planung, der institutionelle Ton, die Verwendung kohärenter Vorlagen, die Teamkoordination und die ständige Aufmerksamkeit für aktuelle Themen ermöglichen es der Universität, ein professionelles, transparentes und nahbares Bild auf allen ihren Kanälen zu wahren.
