Last Updated on 17 de Juli de 2026 by S22 Digital
Das 8. Städtetreffen für Verkehrssicherheit und nachhaltige Mobilität fand am 27. und 28. November 2025 im Messegelände IFEBA in Badajoz statt. Es wird von der Dirección General de Tráfico (DGT), der Federación Española de Municipios y Provincias (FEMP) und dem Stadtrat von Badajoz organisiert.
Dieses Forum versteht sich als ein Referenzraum, um Erfahrungen auszutauschen, zu reflektieren und sicherere, nachhaltigere und inklusivere urbane Mobilitätspolitiken vorzuschlagen.


Programm: Achsen und Inhalte der Debatte
Das Programm gliederte sich in vier große Themenachsen:
- Menschliche, sichere und inklusive Städte: Diskutiert wurden das urbane Zusammenleben, die Fußgänger- und Radmobilität, die Verkehrsberuhigung, die universelle Barrierefreiheit und die Gestaltung sicherer öffentlicher Räume.
- Intelligente und technologische Städte: Es wurden technologische Lösungen zur Verbesserung des Verkehrsmanagements, des öffentlichen Nahverkehrs, der Interoperabilität, der Mikromobilitätssysteme, der Umweltzonen und der Nutzung von Echtzeitdaten erörtert.
- Logistische, arbeitsbezogene und touristische Mobilität: Behandelt wurden die Herausforderungen der „letzten Meile“, die Verteilung von Waren im städtischen Umfeld, die nachhaltige Logistik (Elektrofahrzeuge, Fahrradlogistik) sowie die Integration der touristischen Mobilität und ihr Zusammenspiel mit dem urbanen Raum.
- Kultureller Wandel, geteilte Mobilität und Vorschriften: Diskutiert wurden Alternativen zum privaten Pkw (geteilter Verkehr, Carpooling, öffentlicher Nahverkehr auf Abruf), die Regulierung neuer Verkehrsmittel und die Frage, wie Kriterien der Verkehrssicherheit in die öffentliche Auftragsvergabe einbezogen werden können.
Es gab Podien mit kommunalen Vertretern verschiedener Städte (Sevilla, Badajoz, Barcelona, Cartagena, Valencia, Pontevedra usw.), Radfahrerverbänden, Mobilitätsverantwortlichen, der Ortspolizei, Logistikexperten sowie Akteuren aus dem öffentlichen und privaten Sektor.

- Bei der Eröffnung wirkten Persönlichkeiten wie der Bürgermeister von Badajoz, Ignacio Gragera, der Generaldirektor für Verkehr, Pere Navarro, und der Generalsekretär der FEMP, Luis Martínez-Sicluna, mit.
- Die Diskussionen konzentrierten sich auf eine Stadtgestaltung nach dem Prinzip der „Nähe“: Dienstleistungen und Verkehr näher an den Alltag bringen und Fußgänger, Radfahrer und schutzbedürftige Gruppen wie ältere Menschen und Kinder priorisieren.
- Verteidigt wurde die Notwendigkeit, den öffentlichen Nahverkehr und die Mikromobilität zu stärken sowie die Ladeinfrastruktur und die urbanen Räume angesichts der Ausbreitung der Elektromobilität zu planen.
- Ebenso wurde die Bedeutung der „letzten Meile“ in der Logistik hervorgehoben: die Verteilung von Waren in den Städten neu zu denken und dabei Effizienz, Nachhaltigkeit und Sicherheit in Einklang zu bringen.
- Schließlich wurde betont, dass die Verringerung der Nutzung des privaten Pkw und die Förderung von Modellen geteilter Mobilität dazu beitragen können, die Abwanderung in mittelgroßen Gemeinden zu bremsen und den territorialen Zusammenhalt zu verbessern.
Das Treffen zeigt, dass urbane Mobilitätspolitiken nicht mehr nur aus der Perspektive des Verkehrsmanagements oder der Sicherheit gedacht werden, sondern aus einer ganzheitlichen Sicht: lebenswertere, barrierefreiere, inklusivere und nachhaltigere städtische Räume.
Darüber hinaus bekräftigt es die Idee, dass der urbane Wandel die Einbindung von Bürgerschaft, Verwaltung, Unternehmen und Technologie erfordert – Regulierung allein genügt nicht; es ist notwendig, mit Zukunftsvision zu planen.
